Die Stadthebamme

Mein Name ist Johanna Eitzenberger und ich möchte euch in der Zeit der wundersamen Wandelungen ein gutes Stück weit begleiten. Ich sehe Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit danach als ein ganzheitliches Kontinuum, das gut begleitet und behütet von eurer Hebamme gesund und entspannt begangen werden will. Hand in Hand möchte ich euch mit Wissen und Können unterstützen: So lebt sich’s leichter, so stillt sich’s schöner.

Schwangerenvorsorge

Das Ziel der Hebammenvorsorge ist, Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden zu fördern und vorausschauend Faktoren, die die bevorstehende Geburt gefährden könnten, zu vermeiden und zu minimieren. Das heißt, dass wir Hebammen mehr als nur die medizinische Ebene abdecken, wenn wir Frauen unter unsere Fittiche nehmen: Neben Schwangerschaftsverlauf, Blut- und Urindiagnostik sowie anderen Elementen der ärztlichen Vorsorgeuntersuchung treten bei uns zusätzlich soziale, emotionale, lebensweltliche, vielleicht auch spirituelle und all die Verstrickungen ins Augenmerk, die eine Schwangerschaft nun einmal ausmachen.

Gesetzliches

Jede gesetzlich versicherte Frau in Deutschland hat ein Recht auf Hebammenhilfe in der Schwangerschaft (SGB V). Ich muss mich als Hebamme natürlich auch nach der Berufsordnung Rheinland-Pfalz richten, die dies ebenfalls vorsieht. Das heißt, dass ich nicht nur eine normal verlaufende Schwangerschaft feststelle und bestätige, sondern auch beobachte, Risiken abkläre, Auffälligkeiten früh erkenne und in diesem Fall entsprechend eine*n Gynäkolog*in mit in die Betreuung einbinde. Beratung zur Familienplanung und Schwangerschaftsverhütung, Vorbereitung auf Schwangerschaft, Geburt, Elternschaft, Ernährungs- und Hygieneberatung und vieles mehr sind fixer Bestandteil der Hebammenvorsorge.

Bei meiner Tätigkeit halte ich mich wie Frauenärzt*innen an die Mutterschaftsrichtlinien, die primär das ärztliche Vorgehen regeln, sekundär aber natürlich auch für uns Hebammen von Bedeutung sind. Das liegt daran, dass sich die Krankenkassen – sie übernehmen in Deutschland die Bezahlung der Vorsorge für euch – sowohl die ärztliche, als auch die Hebammenvorsorge nach den mit diesen Richtlinien verbandelten Tarifen abrechnen. Ich kombiniere meine Vorgehensweise aber auch mit den sogenannten NICE-Guidelines (National Institute for Health and Clinical Excellence), das sind die britischen Vorgaben, die evidenzbasiert und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen funktionieren. Sobald ich einen Bruchteil meiner Tätigkeit nicht mehr an den Mutterschafts- sondern an den NICE-Richtlinien orientiere, informiere ich euch natürlich darüber.

Die Grundidee ist, dass die Menge an Vorsorgen sich nach eurem Bedarf richtet. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen eine Untersuchung alle vier- und in der Spätschwangeraft alle zwei Wochen vor. Ab dem errechneten Entbindungstermin werden die Herztöne eures Kindes alle zwei (Mutterschaftsrichtlien) bzw. drei (NICE-Guidelines) Tage kontrolliert.

Was passiert bei einer Vorsorgeuntersuchung?

Die Erstuntersuchung ist ein Kennenlernen mit Anamnese, also Gesundheitsgeschichte und Gespräch über die Schwangerschaft, über Dich, über Deine Gesund- und Krankheiten, eine Berechnung des Entbindungstermins, Ausstellung etwaiger Bestätigungen für den Arbeitgeber. Dazu kommt, sollte sie noch nicht durch eineN Frauenärzt*in erfolgt sein, eine Blutentnahme zur Feststellung von Blutgruppe und Rhesusfaktor, Antikörpertest, Röteltiter, LSR und Hb sowie eine Urinuntersuchung zur Chlamydienbestimmung, Blutdruck- wie auch Gewichtsfeststellung und einmalige Feststellung Deiner Körpergröße. Die weiteren Treffen beinhalten dann stets eine Blutdruck- und Urinkontrolle mit Blick auf Vermeidung der sogenannten „Schwangerschaftsvergiftung“, Kontrolle von Krampfadern, Herztonkontrolle bei Deinem Baby, Wachstumskontrolle des Kleinen, Kindsbewegungen und dergleichen. Auf Wunsch oder bei Bedarf wird eine vaginale Untersuchung vorgenommen. Im Verlauf folgen nochmals die Hb-Bestimmung (das ist der sogenannte „Eisenwert“), ein OGTT (Oraler Glucose-Toleranztest zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes) oder HbA1c-Test („Langzeitzucker“) und ein HbsAg- (Hepatitis-) Test. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen drei Ultraschalltermine vor:

1. Ultraschall 8+0 bis 11+6 SSW
2. Ultraschall 18+0 bis 21+6 SSW
3. Ultraschall 28+0-31+6 SSW

Diese drei Ultraschalltermine können nicht von Hebammen angeboten werden. Dafür sind Besuche Frauenärzt*innen vorgesehen. Solltest Du noch keineN Ärzt*in haben, helfe ich euch gerne bei der Suche nach eineR passenden Fachärzt*in.
Darüberhinaus ist die Beratung ein ganz wesentlicher Teil der Hebammenvorsorge. Ich bespreche also mit euch – was auch immer anfällt. Sport- und Reiseberatung, Ernährungsberatung, Freizeitfragen, Krankheitsprävention und vieles mehr fallen unter diese Kategorie. Meine Aufgabe also ist es, mit euch gemeinsam die Schwangerschaft als eine gesunde, balancierte, schöne Zeit zu gestalten und gemeinsam eure Ressourcen zum Meistern möglicher Probleme zu stärken. Und mit euch kann ich: Euch auf die Geburt eures Kindes vorzubereiten, mit euch die Zeit als Eltern zu visualisieren, das Zuhause zum Nest machen.

Die Vorbereitung auf eure Hausgeburt ist ein ganz wesentlicher Faktor meiner Hebammenvorsorge: Ihr werdet nicht nur vollumfanglich über alle Vor- und Nachteile sowie den Gewinn und die Sicherheit, aber auch mögliche Risiken der Hausgeburt aufgeklärt, sondern auch darauf vorbereitet. Wichtig dabei ist: Ihr gestaltet eure Wunschgeburt. Ich unterstütze und begleite euch dann dabei.

Wann bei der Hebamme melden?

Bitte so bald als möglich. Der Hebammenmangel in Deutschland greift so stark um sich, dass viele Frauen leider keine Hebamme finden können. Besonders, wenn ihr euch eine Hausgeburt wüscht. Dann ist die Vorsorge bei der Hebamme auf jeden Fall eine wichtige Voraussetzung – es hilft nämlich nichts, sämtliche Termine bei DeineR Ärzt*in wahrzunehmen, während wir uns nur einmal zum Vorgespräch gesehen haben. Eine Hausgeburt baut auf das gegenseitige Vertrauen zwischen Frau, Partner*in und Hebamme. Bitte teilt mir auch mit, ob ihr ein „Hebammencasting“ macht, um die passende Hebamme zu finden, ob also bereits ein Vorgespräch oder ein Termin oder sogar ein Vertragsschluss mit einer anderen Hebamme stattgefunden hat – zur Fairness beiden Hebammen gegenüber.

Schwangerenvorsorge „buchen“

Ich würde mich freuen, wenn Du mit mir die Vorteile der Hebammenvorsorge entdecken möchtest. Verwende bitte den „Kontakt/Anmeldung“ -Link im Hauptmenü, um Dich bei Interesse an mich zu wenden.

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Stimmen und Rezensionen

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